FHM setzt voll auf Facebook

coinbase steuer programm Facebook statt einer eigenen Webseite – diesen Weg geht die Zeitschrift FHM seit einigen Tagen. Der Egmont-Verlag hat die bisherige Präsenz unter www.fhm-online.de abgeschaltet und setzt stattdessen voll auf das Soziale Netzwerk, dass inzwischen mehr als 500.000.000 Millionen Nutzer meldet.

Der Branchendienst kress.de zitiert die Verantwortlichen mit den Worten, dass man dahin gehe, wo die Nutzer seien. Die Interaktion ist für den Verlag sehr wichtig, hieß es. Wobei freilich nur Facebook-Mitglieder Kommentare abgeben können.

FHM Germany - Facebook 1279874391174

bitcoin trader anmelden Das Profil bei Facebook wird redaktionell betreut. Dennoch: Große journalistische Inhalte sind nicht zu finden. Stattdessen werden Bilderstrecken gezeigt, das Cover des aktuellen Hefts und einige weitere Funktionen des Netzwerks genutzt. 20.651 Fans hat die Seite am Freitag gehabt.

Dadurch stellt sich die Frage, ob sich der Egmont Verlag nicht eher die, Server- und Personalkosten für sein Angebot sparen möchte. Das Profil wirkt sowieso eher wie ein Vertriebsweg, was auch freimütig zugegeben wird. Das Magazin werde am Kisok verkauft, hieß es bei Kress.

Das allerdings auch nicht mehr so erfolgreich, wie bisher. Meedia.de rechnet vor, dass in den vergangenen Jahren 25 Prozent Auflage verloren gegangen seien. Im zweiten Jahresquartal 2010 kam FHM laut IVW auf insgesamt 150.217 verkaufte Exemplare. Im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet dies ein Plus von vier Prozent.

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Kripo-Chef auf Schnüffelmission

blockchain geld verdienen Dass Beamte nicht immer die schnellsten und hellsten Köpfe sind, mutmaßt der Großteil der Deutschen ja schon lange. Dass aber gerade Kriminalbeamte dämlich weltfremd und rückständig sind, wohl eher nicht. Immerhin sind sie durch cleveres Kombinieren immer dabei, Verbrecher zu schnappen.

Außer vielleicht der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Klaus Jansen. Der hat ein Interview gegeben, das zeigt, dass er rechtsstaatliche Prinzipien wie die Unschuldsvermutung nicht so ernst zu nehmen scheint, dass er außerdem keine Ahnung vom Internet hat und auf Linie der Spitzelfreunde liegt, die schon Wolfgang Schäuble und davor Otto Schily gefolgt sind.

Jansen fordert eine „Ausweispflicht für das Internet“. Der Ober-Kriminale begründet das damit, dass das Netz der größte Tatort der Welt ist – was freilich logisch ist, umspannt es dieselbe doch auch.

Der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte er:

„Was wir brauchen, ist ein verlässlicher Identitätsnachweis im Netz. Wer das Internet für Käufe, Online-Überweisungen, andere Rechtsgeschäfte oder Behördengänge nutzen will, sollte sich zuvor bei einer staatlichen Stelle registrieren lassen müssen.“

Um es klar zu sagen: Wer irgendetwas im Netz machen will, muss sich vorher identifizieren. Wer im Laden einkauft, nicht.

Das bedeutet auch, dass Jansen der Meinung ist, dass alle im Netz Aktiven im Grunde Straftäter sind, vor denen man Banken, Versandhändler und Co. schützen muss. Das wiederum ist Aufgabe der Banken, Versdandhändler und Co. Sie müssen ja ihre Dienste nicht anbieten. Wenn sie es aber tun, haben sie selbst dafür Sorge zu tragen, dass es klappt.

Jansen aber will eine Behörde, die bestätigt, dass man der ist, der man ist. Auch wenn man sich sonst im Wirtschaftsleben nie vorstellen muss, wenn man Bargeld hat.

Jansen gehört aber anscheinend auch in die große Fraktion der deutschen Politiker und Funktionäre, die immer noch nicht verstanden haben, dass eine nationale Regierung keinen Einfluss auf das Netz haben. Es ist und bleibt global und dezentral. Eine „Verkehrsregel“, wie sie der BDK-Chef von der Bundesregierung fordert, ist Unsinn hoch zehn. Er reiht sich in die Idee von technisch unzulänglicher Sperrung von Kinderpornos ein – sie ist schlicht nicht praktikabel. Auch wenn es das BKA anders sieht.

Andererseits wird es dadurch wunderbar einfach, die identifizierten Nutzer zu verfolgen. Immerhin darf es die Vorratsdatenspeicherung in der Form ja auch nicht geben. Deshalb also die Ausweispflicht. Dann bekommt jeder noch eine DE-Mail und Vater Staat weiß doch alles.

Einzig die Forderung nach speziellen Ermittlungseinheiten ist sinnvoll, die Jansen auch erhoben hat. Wenn es die geben sollte, muss man aber hoffen, dass die Beamten mehr Ahnung vom Netz haben als der Ober-Kripomensch.

Oder ist das etwa zu anspruchsvoll?

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Sprücheklopfer, ätzend

„Zuerst einmal hat Frau Kraft eine zentrale Wahlaussage gebrochen.“ Klare Worte spricht Bundeskanzlerin Angela Merkel hier. Sie kritisiert die wahrscheinliche rot-grüne Minderheitsregierung unter Duldung der Linken, die heute in Düsseldorf gewählt werden soll. Auch ihr Vizekanzler Guido Westerwelle stößt ins gleiche Horn:

Jetzt will sie ihre Arbeit mit einem massiven Wortbruch beginnen. Einer solchen Regierung kann man nicht trauen.

Foto: Hochnäsig wie immer: Merkel und Westerwelle prangern Wortbruch an. Damit haben sie aber selbst genug Erfahrung.

Die beiden müssen es ja wissen. Vor allem, was das Brechen von Wahlversprechen angeht. Was den Wortbruch angeht. Und was Dummlaberei ist. Hier haben sie es wieder demonstriert.

Denn mal ganz im Ernst: Wer glaubt überhaupt noch solche Sprüche – denn wer glaubt an Wahlversprechen? Aussagen, die gemacht werden, um Stimmen zu kassieren – um sie direkt nach dem Sieg zu vergessen oder zu konterkarieren? Das ist Stil der Politik, und das schon seit Jahren. Ich selbst kenne das seit Kohl, der wohl die Hälfte aller deutschen Kindheiten geprägt hat.

Was waren denn die Versprechen der jetztigen Chaostruppe Regierung in Berlin? Zentral waren Steuersenkungen. Ein wenig sogenannte Erleichterung gab es ja. Und der dicke Hammer liegt jetzt im Sparpaket der Regierung. Klammheimlich wurde außerdem die Gesundheit verteuert, während wir noch vom WM-Finale träumten. Das ist zum Teil das genaue Gegenteil der „Versprechen“ von CDU und FDP.

Bestes Beispiel ist Westerwelles Parole „Arbeit muss sich wieder lohnen“. Ja, stimmt. Aber es muss bitte schön für alle Stimmen. Das ist aber gerade bei der FDP nicht der Fall, denn die Belastungen treffen wieder übermäßig diejenigen, die das nicht ohne weiteres abfedern können. Scheinheilig ist das.

Fakt ist, dass keine Gerechtigkeit besteht und von der Regierung auch nicht geschaffen werden wird. Aber wenigstens können sie Sprüche klopfen.

Ätzend.

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Karate-Kid 2010: Finger Weg vom Kult-Trash

Vor fast genau einem Jahr habe ich schon einmal meine Meinung zum neuen „Karate Kid“ geschrieben, der jetzt in den Kinos läuft. Der offizielle Trailer ist der hier:

Und was soll ich sagen: Der Film mag gsnz gut aufgenommen sein. Gut gespielt. Mit netten Szenen.

Aber es ist nicht „Karate Kid“. Denn das ist und bleibt der spindeldürre Ralph Macchio, der trotz knallhartem Trainings a) nicht einen Muskel aufgebaut und b) in drei Filmen nicht schauspielern gelernt hat.

Mal ehrlich: der Klassiker ist eine Ikone des Trash-Kinos. Da kommt ein Will-Smith-Abkömmling mit Sixpack, Jahrgang 1998, und spielt Karate. Naja. Die Kritik von moviepilot.de ist vor allem in diesem Punkt eindeutig:

Anstelle von japanischem Karate gibt es jetzt chinesisches Kung-Fu, anstelle von „Wischen und Polieren“ wird jetzt die Jacke aufgehängt und wieder abgenommen.

Und

„Ein weiteres glattgebügeltes 08/15-Remake, das sich in diesem Fall zwar sklavisch an die Vorlage hält – es aber trotzdem nicht schafft zu überzeugen. […] Das Original ist eine Geschichte über Freundschaft, mit überraschend bitteren Zwischentönen. Das Remake ist Musikvideo-Schrott ohne Anspruch, Logik und vor allem ohne Figuren die wirklich im Gedächnis bleiben.“ (Quelle)

Also: Nicht alles, was in den 80-ern erfolgreich war, muss wieder aufgelegt werden. Weil das alte heute Kult und Trash zugleich ist. Das ganze mit modernen Mitteln neu zu machen, ist Blödsinn. Schade nur, dass das an der Kasse funktioniert, wohl auch, weil die Zielgruppe das Original nicht kennt.

Sei’s drum. Ich muss jetzt mal das Auto polieren. Ohne Jacke.

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11 Freunde (oder so) in Fischtown

Wie geil ist das denn? Da hat sich StudentOnTheRun so richtig Mühe gegeben und ein tolles Bremerhaven-Schland-Fußball-WM-Video gezaubert.

Soll

Das Video hab ich einen Tag lang geplant, 6 Stunden gedreht und 2 Tage lang geschnitten in ca…..15 stunden, schätze ich.
lg;)

gedauert haben.

Mehr davon.

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