Kategoriearchive: Film und Musik

Preiswürdige Preisparodie

Ich mag Preisverleihungen wie die Oscars, den Emmy, den Grammy, den Echo, den Deutschen Fernsehpreis und auch den Deutschen Comedy-Preis nicht. Da feiern sich die Pseudo-Promis eh nur selbst. Dürfen sie gerne tun, aber bitte ohne Kamera dabei. Denn das nervt.

Allerdings gab es in diesem Jahr beim besagten Comedy-Preis eine nette Parodie auf Daniela Katzenberger. Diese hier:

Mal abgesehen davon, dass die Katzenberger echt clever ist und sich gut vermarktet – wie weiland Verona, nur ohne Schnitzel und Schlammschlacht mit Bohlen – ist das wirklich gelungen. Da war doch wieder die Switch reloaded-Crew am Werk, oder?

Das wiederum ist preiswürdig.


Karate-Kid 2010: Finger Weg vom Kult-Trash

Vor fast genau einem Jahr habe ich schon einmal meine Meinung zum neuen „Karate Kid“ geschrieben, der jetzt in den Kinos läuft. Der offizielle Trailer ist der hier:

Und was soll ich sagen: Der Film mag gsnz gut aufgenommen sein. Gut gespielt. Mit netten Szenen.

Aber es ist nicht „Karate Kid“. Denn das ist und bleibt der spindeldürre Ralph Macchio, der trotz knallhartem Trainings a) nicht einen Muskel aufgebaut und b) in drei Filmen nicht schauspielern gelernt hat.

Mal ehrlich: der Klassiker ist eine Ikone des Trash-Kinos. Da kommt ein Will-Smith-Abkömmling mit Sixpack, Jahrgang 1998, und spielt Karate. Naja. Die Kritik von moviepilot.de ist vor allem in diesem Punkt eindeutig:

Anstelle von japanischem Karate gibt es jetzt chinesisches Kung-Fu, anstelle von „Wischen und Polieren“ wird jetzt die Jacke aufgehängt und wieder abgenommen.

Und

„Ein weiteres glattgebügeltes 08/15-Remake, das sich in diesem Fall zwar sklavisch an die Vorlage hält – es aber trotzdem nicht schafft zu überzeugen. […] Das Original ist eine Geschichte über Freundschaft, mit überraschend bitteren Zwischentönen. Das Remake ist Musikvideo-Schrott ohne Anspruch, Logik und vor allem ohne Figuren die wirklich im Gedächnis bleiben.“ (Quelle)

Also: Nicht alles, was in den 80-ern erfolgreich war, muss wieder aufgelegt werden. Weil das alte heute Kult und Trash zugleich ist. Das ganze mit modernen Mitteln neu zu machen, ist Blödsinn. Schade nur, dass das an der Kasse funktioniert, wohl auch, weil die Zielgruppe das Original nicht kennt.

Sei’s drum. Ich muss jetzt mal das Auto polieren. Ohne Jacke.


Schland o Schland

Vor einigen Tagen habe ich über meine Lieblings-WM-Fan-Songs geschrieben. Dank Caschy muss ich die Liste jetzt noch ergänzen.


Die Songfrage zur WM

Ich mag Fußballlieder. Die Songs zu großen Turnieren sind einfach toll. Der Witz ist dabei aber ja, dass es meist nicht die offiziellen Songs sind, die krachen, sondern andere. Bei der WM 2006 war Grönemeyers Lied „Zeit, dass sich was dreht“ gut,  „54, 74, 90, 2006″ aber vieeeel besser.

Ihr wisst schon, das ist der hier:

Genau diese Nettigkeit passiert auch in diesem Jahr wieder.

Der offizielle Titelsong kommt von Shakira – die ja eine gute Sängerin ist. Klingt so (spanische Fassung):

Viel besser aber ist das, was von K’naan in der Coca-Cola-Werbung zu finden ist und mehr kracht:

Die Fußball-Song-Nation der Götter ist aber natürlich das Mutterland des Fußballs. „You’ll never walk alone“ zum Beispiel. Oder aber dieses Ding hier. Wenn das die Lady hört, weiß ich außerdem schon jetzt, was ihr Liebling sein wird, schon allein, weil Robbieeeee mitmacht. Aber egal.

Die Musik stimmt also. Es kann losgehen.


Und immer wieder ein Papagei

Das Ding ist und bleibt genial:

Ich liebe Monty Python.