Helena Fürst – die unmögliche Frau

Helena Fürst ist eine Frau, die polarisiert. Seit einiger Zeit ist sie auf RTL im Mittagsmagazin als „Anwältin der Armen“ in „Punkt 12″ unterwegs, seit gestern Abend will sie im Abendprogramm auch angeblich helfen, wenngleich die Sendung nicht wirklich erfolgreich gestartet ist. Mal abgesehen von der Optik, die so ganz und gar nicht meinem Geschmack entspricht und irgendwie seltsam ist, stört mich vielmehr die Art und die Kehrtwende der sogenannten Fachfrau.

Denn die Berlinerin, die heute Hartz-IV-Empfängern helfen will, war nicht immer sonderlich gut auf die Armen zu sprechen. Denn 2008 noch startete sie als Fahnderin in „Gnadenlos gerecht“ auf Sat.1, kanzelte damals die Betroffenen ab und unterstellte zumindest unterschwellig Betrug bei allen Besuchten.

Schon damals trat die laut ihrer Facebook-Seite staatlich geprüfte Betriebswirtin rabiat und heftig auf. In ihrer Premieren-Coaching-Sendung allerdings wurde es zum Teil richtig heftig, die bild.de (ja, manchmal lese ich die) berichtet. Und das passt ins Bild.

Der Konstanzer Landrat Frank Hämmerle zu BILD.de: „Für die Außenstelle des Jobcenters in Singen gab es wohl keine Dreherlaubnis. Es gab aber eine Drehgenehmigung für das Landratsamt in Konstanz, wo ich vor laufenden Kameras knapp zwei Stunden interviewt wurde. Diese Szenen wurden nicht gezeigt. Stattdessen wurde in der Sendung nur eine nachgestellte Szene gezeigt.“

In der gab es dann nur Krawall. Auch eine Form von Betrug, oder?


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