Freelancer: Arbeiten in der Wolke

Ich gebe ja zu, dass es hier etwas ruhig war die Tage. Ich war unterwegs und hatte dazu noch viel auf dem Zettel. So oder so – ich konnte das Mobile Working ausprobieren. Das nur, weil es doch auch einmal in auswärts gehen muss. Aber ernsthaft: Heute kann man als Journalist von der viel beschworenen Cloud wirklich profitieren.

Denn was passiert, wenn man mal privat unterwegs ist und ein Kunde den Freien anruft? Will man den Kunden verprellen oder eben bei gut abschätzbarem Aufwand ein Honorar erarbeiten? In bevorzuge oft letzteres, wenn auch nicht immer. Doch was sollte ich machen? Ich hatte mein Handy dabei, aber keinen PC Laptop.

Nun gab es die glückliche Fügung, dass der DJV in Bremen ein Büro hat und ich dort einen Rechner kurzzeitig belegen konnte. Und hier kommen die Vorteile ins Spiel: Mein Archiv liegt in der Cloud. Damit ist man wirklich überall arbeitsfähig.

Dateien aller Art: Dropbox

Die Dropbox habe ich als Dateiablage für die Originalfassungen meiner Texte und auch von Bildern und Audios eingerichtet. Das Modul synchronisiert dabei einen Ordner im Dateisystem des Rechners mit einem Online-Speicher. In der kostenlosen Version, die es für Mac, Windows und Linux sowie iPhone und Android gibt, sind zwei Gigabyte mit drin, was zumindest für meine Zwecke vollkommen ausreicht. Hier habe ich alles Wichtige geparkt, aber eben nicht nur hier. Denn das wirkliche Archiv ist ein anderes.

Evernote: Das Gedächtnis

Ich liebe Evernote. Das System ist eigentlich ein Notizkasten, der aber alles kann, was man für ein originales Archiv benötigt: Ablage in (bei mir) thematisch organisierten Notizbüchern, Schlagworte, Durchsuchbarkeit von PDF-Dateien und viel mehr. Der Einfachheit halber verweise ich mal auf ein Themenstück von mir. Auch hier ermöglicht eine Kopie auf der eigenen Festplatte das Offline-Arbeiten enorm.

Office geht auch im Netz

Nun muss der Text nur noch geschrieben werden. Im Büro habe ich gerade wieder von LibreOffice und Thunderbird zu MS Office geswitcht. Das liegt vor allem am besseren Workflow, den mir das ganz persönlich ermöglicht, aber das ist ein anderes Thema. Gleichwohl habe ich das Problem, dass viele Texte eben nun im ODF-Format vorliegen, iPhone und Co. das aber nicht ohne weiteres öffnen können. Doch selbst das ist kein Problem. Datei laden, in Google Docs (hier heißt es ja Text& Tabellen) laden, kurz warten und alles ist offen und nutzbar. Genial. Und wer will, kann auch gleich schreiben. Komfortabler geht es nicht (auch wenn ich die Datenschutzdebatte sehr wohl verfolge.

Kurzum: Man benötigt nur noch einen Rechner und hat mit der Cloud echte Vorteile als freier. Oder?


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