Umgehende Personalisierung: Facebook bändigen

Vorweg: Ich glaube nicht zwingend, dass Facebook nur und unbedingt böse ist. Wenn man aufpasst und seine Privatsphäre-Einstellungen genau kontrolliert, ist das eigentlich eine gute Sache. Kostenlos ist sie, und das bezahlt man mit seinen Daten – stimmt. Aber eben nur, wenn man mich aufpasst.

Die Infoseite mit den Einstellungen ist tief versteckt.

Die Infoseite mit den Einstellungen ist tief versteckt.

Das machen mit Sicherheit viele Leute nicht. Folglich hat Facebook bei über 5×0 Millionen Nutzern sicher eine ganze Menge Daten. Die wird, wie schon im Frühjahr angegeben, neuerdings über die „Sofortpersonalisierung“ oder „umgehende Personalisierung“ nennt. Damit erlaubt man sogenannten Partnern, direkt auf die Kontodaten zuzugreifen und Werbung zu personalisieren. Damit werden zum Beispiel Microsoft oder Pandora in die Lage versetzt, die Startseite sehr genau auf einen selbst abzupassen.

Pandora ist zum Beispiel ein Musikdienst. Wenn man also bei Facebook wie ich Bruce Springsteen als bevorzugte Musik angibt und erstmals auf die Seite kommt (was allerdings nur von den USA aus geht, da es mal wieder urheberrechtliche Probleme gibt), dann bekommt man den Boss oder ähnliche Musik direkt angeboten. Weiß das System von Facebook.

Das will ich nicht.

Abstellen lässt sich das natürlich auch, jedenfalls sobald die Funktion – standardmäßig natürlich eingeschaltet – bei ausgerollt ist. Man besuche dafür die Privatsphäre-Einstellungen. Das Ganze versteckt sich in den Anwendungen:

Hier abbiegen zu den Einstellungen für Apps und Seiten.

Hier abbiegen zu den Einstellungen für Apps und Seiten.

Dann muss man sich natürlich noch die Funktion selbst suchen:

Und hier zur Sofortpersonalisierung.

Und hier zur Sofortpersonalisierung.

Und am Ende noch alles abstellen:

Wenn ausgerollt, dann muss dieser Haken weg.

Wenn ausgerollt, dann muss dieser Haken weg.

Das sollte wirklich jeder machen.


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