Freelancer: Zwischen den OS-Fronten

Ja, ich habe es getan. Seit Mittwoch nennen ich ein iPhone mein eigen, eines der vierten Generation und damit von Apple. Lange habe ich gezögert, mir das zuzulegen, aber nun ist es halt soweit.

Und was soll ich sagen, mein Steve (nee, heißt ganz klassisch „Franks iPhone“) ist ein feines Gerät. Der eine oder andere mag mir nun vorwerfen, dass ich zu reich bin (teures Handy plus Vodafone-Vertrag), der andere, dass Android doch viel besser ist.

Aber ehrlich, das ist mir egal. Das iPhone entspricht meinen Vorstellungen. Inzwischen habe ich mich mit Apps eingedeckt, die mehr oder weniger sinnvoll (und alle gratis) sind und das Telefon nach nur wenigen Stunden flüssig bedienen gelernt. Versucht das mal mit Windows.

Jetzt erwäge ich sogar, einen Schritt weiter zu gehen. Ich werbe ja um Kunden im Bereich des Corporate Publishing, um deren Vereins-, Verbands-, Kunden- oder sonstige Zeitschriften zu produzieren. Das ist ehrenwerte und auch journalistische Arbeit, nur der Herausgeber ein anderer. Diese Arbeit wiederum erfordert eine neue Ausstattung in meinem Büro.

Bislang bin ich sehr gut mit meinem Samsung N150 gefahren. Das ist ein kleines Netbook, ultramobil und für einen Schreiber vollkommen ausreichend. Mit Tastatur, Maus und Monitor unter Windows 7 reicht es für die Bürobelange vollkommen aus. Nicht aber für die Produktion von auch nur irgend etwas Grafischem.

Deshalb suche ich nach einem neuen System. Zur Wahl ein hochgezüchteter Windows-Rechner samt Microsoft-Betriebssystem oder ein iMac von Apple mit Mac OS X. Ich bin leidenschaftslos, Hauptsache ich kann damit arbeiten. Der Preis ist ebenfalls zweitrangig. Abschreiben muss ich das System sowieso über Jahre.

Also habe ich mich mal schlau gemacht. Dabei habe ich in Magazinen gelesen, im Netz unter anderem Caschys Wechsel in die Mac-Welt verfolgt und Leute gefragt. Interessant sind die Glaubenskriege zwischen den Anhängern der beiden Welten.

Die Entscheidung ist noch nicht gefallen, ihr dürft mir gerne Empfehlungen geben. Macs sollen den Vorteil haben, immer gleich schnell zu sein. Das OS ist wohl sehr intuitiv, durchdacht. Stylisch sind die Dinger sowieso. Als Software soll übrigens überwiegend OpenSource laufen: OpenOffice.org oder LibreOffice, GIMP und Scribus.

Hach, das ist schwierig. Ich wäre für Empfehlungen dankbar.


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2 Antworten to “Freelancer: Zwischen den OS-Fronten”

  • Marius

    Ich habe zu Beginn meines Studiums der digitalen Medien alles grafische in der Windowswelt erledigt. CS1 damals noch (später CS2), sowie Macromedia Studio für Flash, Fireworks, Dreamweaver (irgendwann noch Director). War auf diese Programme fürs Studium angewiesen, da wir damit gelernt haben.
    Bin dann nach dem 3. Jahr auf Mac umgestiegen und habe es nie bereut. Ich finde es persönlich deutlich intuitiver und die überwiegend (bis auf einige Ausnahmen ausgerechnet bei Adobe-Produkten) konsistenten Keyboard-Shortcuts haben meinen Workflow enorm beschleunigt. Zudem ist das MacBook in mittlerweile 3,5 Jahren nur 3-4 Mal abgestürzt, trotz fieser Quälerei wie 3D-Renderings (dauerten zwar ewig, aber hat funktioniert) oder HD-Videoschnitt (ebenfalls ewig lange Dauer, aber funktioniert).
    Ich denke, alles was ich tue könnte ich auch problemlos auf einem Windowssystem erledigen, aber die Bedienung vieler Dinge unter Mac OS X entspricht meinem Arbeitsstil einfach etwas besser und diesen Unterschied merke ich sehr deutlich. Aber das muss glaube ich jeder für sich wissen. Und von Glaubenskriegen halte ich eh nichts.

  • Frank

    Ja, mir geht es vor allem um den Workflow. Ich möchte schnell und einfach arbeiten können. Da frage ich mich eben, welches System am geeignetsten ist. Ich denke, vielleicht sollte ich einfach mal einen Apple Store heimaufsuchen ;-)

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