Nieder mit der Wettergrenze

Manchmal frage ich mich, ob Bremerhaven so ein bisschen wie ein kleines, gallisches Dorf ist. Nicht, dass unsere Stadtoberen den Aufstand wagen und der Selbsteinschätzung als „freieste Gemeinde Deutschlands“ wirklich Folge leisten – nein, der Grund ist ein ganz anderer.

Nämlich die Wettergrenze.

Zwischen Uthlede, das ist kurz hinter Bremen, und Nordholz kurz vor Cuxhaven haben wir nämlich immer, aber auch immer genau das andere Wetter als auf der unsichtbaren Linie.



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Da sendet die ARD heute einen Brennpunkt über das Schnee- und Wetterchaos in Deutschland. In Berlin, wo meine Schwiegereltern die vergangenen Tagen gefroren haben, kracht es wetterbedingt angeblich am laufenden Band. Auf den Autobahnen soll Chaos sein, Flüge und Züge fallen aus oder verspäten sich heftig (was zumindest bei Zügen auch nicht unüblich ist).

Und hier? Ein bisserl Schnee, um 15 Uhr ging’s los. Und um 20 Uhr war’s das. Nicht dass ich den vergangenen Winter wieder haben will, der hat wirklich irgendwann genervt. Und schon gar nicht so früh. Aber es ist nun mal nicht so, dass ganz Deutschland unter einer dicken Schneedecke versinkt. (Das einzige, was hier wirklich schneit, ist dieses Blog ;-)

Diese seltsame Wettergrenze jedenfalls verhindert dass. Wie auch immer heftigen Regen, Stürme, Temperaturstürze und so weiter.

Das wäre doch mal etwas fürs Stadtmarketing. „Bremerhaven – Stadt mit ganz eigenem Wetter“. Das wäre doch mal was. Und irgendwie auch gallisch.


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