Fehler zuzugeben ist eine Zier

Schade ist es doch immer wieder, wenn man nicht zu seinen Fehlern steht, sondern diese einfach kaschiert. Gerade im Netz ist das doch auch eine Auszeichnung – denn mal ehrlich: niemand ist fehlerfrei.

Da kann es passieren, wenn in einem Blog der Vorname eines Bundesministers mit dem der Person verwechselt wird, der vor 20 Jahren die DDR abgewickelt hat. Ein Fehler, der auch in NDR Info vor einigen Tagen im Radio gemacht wurde (auch wenn der eigentlich nicht passieren darf).

Klar ist, dass dann ziemlich bald die Kommentare zum Text auch auf den Fauxpas hinweisen. Was macht man nun? Ich habe mir, auch bei meinem früheren Arbeitgeber, angewöhnt, diesen Kommentar mit Dank für den Tipp zu beantworten und den Fehler im Text zu beheben. Keinesfalls aber bügele ich das einfach aus.

Das ärgert mich, denn der offene Umgang mit Fehlern ist eine Auszeichnung. Kritikfähigkeit eine Zier.

Schade, dass das weder kein kommerziellen Medien noch bei Blogs zu funktionieren scheint.

PS: Ich erwähne nur den Sachverhalt, nicht das Blog. Denn dieser Post ist ausnahmsweise kein Pranger, sondern soll sich nur um das Thema im Allgemeinen drehen.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht in Ich, Netz und mit , , getaggt. Füge den Permalink zu Deinen Favoriten hinzu.

Einen Kommentar hinterlassen

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * gekennzeichnet.

*

Die kannst folgende HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <pre> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>