FHM setzt voll auf Facebook

Facebook statt einer eigenen Webseite – diesen Weg geht die Zeitschrift FHM seit einigen Tagen. Der Egmont-Verlag hat die bisherige Präsenz unter www.fhm-online.de abgeschaltet und setzt stattdessen voll auf das Soziale Netzwerk, dass inzwischen mehr als 500.000.000 Millionen Nutzer meldet.

Der Branchendienst kress.de zitiert die Verantwortlichen mit den Worten, dass man dahin gehe, wo die Nutzer seien. Die Interaktion ist für den Verlag sehr wichtig, hieß es. Wobei freilich nur Facebook-Mitglieder Kommentare abgeben können.

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Das Profil bei Facebook wird redaktionell betreut. Dennoch: Große journalistische Inhalte sind nicht zu finden. Stattdessen werden Bilderstrecken gezeigt, das Cover des aktuellen Hefts und einige weitere Funktionen des Netzwerks genutzt. 20.651 Fans hat die Seite am Freitag gehabt.

Dadurch stellt sich die Frage, ob sich der Egmont Verlag nicht eher die, Server- und Personalkosten für sein Angebot sparen möchte. Das Profil wirkt sowieso eher wie ein Vertriebsweg, was auch freimütig zugegeben wird. Das Magazin werde am Kisok verkauft, hieß es bei Kress.

Das allerdings auch nicht mehr so erfolgreich, wie bisher. Meedia.de rechnet vor, dass in den vergangenen Jahren 25 Prozent Auflage verloren gegangen seien. Im zweiten Jahresquartal 2010 kam FHM laut IVW auf insgesamt 150.217 verkaufte Exemplare. Im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet dies ein Plus von vier Prozent.


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