Ich hatte vor Jahren mal ein Aquarium. Das war eigentlich ganz schön, aber aufwändig zu pflegen. Mein Lieblingsfisch war ein Wels namens “Blubb”, was aber nichts mit Verona zu tun hat. Nun ja. Das Aqui ist Geschichte. Jedenfalls das echte.
Seit einiger Zeit aber ist die Lady ein Fan eine virtuellen Wasserbeckens, eine Freundin hat sie angesteckt. Fishville heißt das Ding, es läuft bei Facebook. Gehört zu Zynda, einem umstrittenen Unternehmen. Aber egal.
Natürlich habe ich auch ein Becken. Denn man braucht Freunde, um zum Beispiel gegenseitig Geschenke zu schicken. Aber im Gegensatz zur Lady habe ich genau ein Becken. Das hier:
Darin habe ich auch Lieblinge: William, Heinz und Johnny. Drei Pixel-Schuppenträger, die von Anfang an drin sind.
Jetzt aber werde ich bald zum Tierquäler. Denn das System ist nervig. Nicht das Füttern. Sondern das reale: die Server gehen so oft in die Knie, dass man die Bilder pixelweise laden sieht. Genauso wie die dauernden Einblendungen, die man auf seiner Pinnwand und bei den anderen hinterlassen kann, wenn man nicht aufpasst. Danke an Caschy für diesen Tipp, wie man das unterbindet.
Also werden meine Fische etwas weniger virtuell gestreichelt. Egal.
Jetzt habe ich eine Farm…