Warten auf WordPress. Morgen soll laut trac die Version 2.8 erscheinen, wenn die Entwickler nicht noch ein dickes Stop draufsetzen. Die Liste der Änderungen, hier in deutsch die Wichtigsten, ist schon interessant. Mich reizt für ein Projekt ja unter anderem auch die Möglichkeit, Bilder online zuschneiden zu können.
WP ist deshalb schon lange eine sehr gute Alternative für teure und komplizierte CMSe. Leider sehen das Entscheider in den Firmen nicht immer so – obwohl es als OpenSource-Software ja den Vorteil bietet, es auch so hinzubiegen, wie man möchte sowie eine schnelle und funktionierende Community.
Für die Einkäufer kein Argument. Proprietäre Programme für viel Geld seien viel besser, heißt es immer wieder. Warum? Das kann nicht begründet werden. Angeführt werden
- Kommerzielle Hersteller haben ihr Ohr und Auge am Markt und wissen was Kunden wollen. OpenSource dagegen entwickelt immer nur soweit, wie es selbst benötigt wird.
- Es gibt keinen zentralen Ansprechpartner bei Problemen. Wobei einige PHP-Kenntnisse eigentlich ausreichen.
- Wie bitteschön soll man die Kosten denn abrechnen, um auch Posten auf die Kostenstellen zu bekommen? (Nebenbei: Wenn man unbedingt Geld ausgeben will, soll man eben Spenden.)
Schade eigentlich. Denn vor allem mit entsprechende Plugins ist es mächtiger als so manches System auf dem kommerziellen Markt.
Projekte, die ich löse, sind auf jeden Fall bevorzugt auf WordPress-Basis. Denn eins ist ja klar, sofern man Einnahmen erzielen will: Geld verdient man nicht mit der Software. Sondern mit den Dienstleistungen drumherum.
Verstanden?
Update: Der Launchtermin ist auf den 10. Juni verschoben. Mal sehen, ob das dieses Mal ausnahmsweise pünktlich klappt.