Bloggen ist echt etwas Feines – wobei es dafür ja zum Glück mehrere Möglichkeiten gibt, für meinen Geschmack aber nur WordPress als System. Flexibel, erweiterbar, extrem mächtig (okay, vielleicht schon fast übermächtig).
Und mit einem wirklich einfachen Backend ausgestattet, das einige Plugins auch sinnvoll erweitern. Einer meiner Lieblinge ist zum Beispiel RB Internal Links, mit dem ich ganz leicht auch ältere Artikel finde und intern verlinken kann. Oder die allgegenwärtige NextGen Gallery, die ja schon fast obligat ist. Beide funktioniern nur im Backend.
Nun gibt es aber ja auch Blogging-Tools. Von Caschy ist ja bekannt, dass er ein Fan des Windows Live-Writers ist, während Sven auf BlogDesk setzt. Ich habe mir auch beide angesehen und bin eigentlich bei letzterem gelandet – obwohl man Microsoft für den Live Writer durchaus loben darf.
Aber warum ein Blogging-Tool? Das hat zum Teil ganz profane Gründe: Ich habe mehrfach Texte verloren, weil die Internetverbindung abgerissen ist. Auch wenn Entwürfe automatisch gesichert werden – das ist nervig. Zudem habe ich nicht immer eine Internetverbindung, wenn ich unterwegs bin.
Halt, Moment, könnte man jetzt sagen. Packe doch Gears drauf und gut.
Stimmt.
Und wieder nicht, zumindet für mich. Denn ich will so eine Offline-Verlängerung nicht auf dem Rechner, auch wenn er Google-Dienste verfügbar macht. Ist irgendwie nicht mein Ding. Zudem haben die Blogging-Tools einfach auch schickere Funktionen bei der Bildbearbeitung und vielem anderen.
Wobei hier auch Probleme liegen, wie ich finde. Denn die WP-Caption lässt sich nicht einstellen oder schwierig erzeugen. Die internen Links (siehe oben) können auch nur mit etwas Aufwand erzeugt werden oder verursachen einen Selbst-Ping. Und Galerien gehen schon mal gar nicht ohne Backend.
Trotzdem: In den meisten Fällen ist ein Blogging-Tool doch das Mittel der Wahl.
Oder? Wie schreibt ihr denn?
Hm. Im Grunde nutze ich immer das Backend, weil ich doch auf die oben erwähnten Plugins (vornehmlich die Galerie) nicht verzichten möchte. Ein Netbook habe ich noch nicht und so blogge ich ‘eh am stationären Rechner. Jedoch hat mein HTC Touch pro einiges geändert. Von Unterwegs bloggen machst schon Spaß und hilft dabei, dass man eben nichts vergisst. Hier setze ich dann auf ein Mail-PlugIN. Einfach eine normale Mail, Bild anhängen und ab damit. Reicht für mich in den meisten Fällen. Nachpflegen kann man ja immer noch.
Für mobile Geräte (auf Basis von WM6.1) habe ich sonst noch kein Tool zum bloggen gefunden.
@dasI: Mobiles bloggen finde ich immer noch zu kompliziert, trotz HTC-Touch-Gerät oder iPhone. Da setze ich lieber auf Twitter, was meist auch ausreicht. Ist ja ins Blog eingebunden.
Was ich aber noch nachtragen wollte: Bei BlogDesk kann man ja auch die Shortcodes für Plugins als Textbaustein ablegen. So als Vorlage. Das ist echt eine tolle Sache.